Veröffentlicht am 11.06.2026 / 19:00
Für alle Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger: Das Schlagzeug-Magazin im Podcast-Format
Wie wird man Musical-Drummer? Welche Fähigkeiten braucht man für Produktionen wie Hamilton, Tarzan, Aladdin oder Frozen? Und was passiert, wenn eine Verletzung plötzlich alles infrage stellt?
In Folge 142 des Schlagabtausch Podcasts sprechen die Schlagzeuger Dirk Brand und Timo Ickenroth mit dem Hamburger Drummer Jérôme Lellouche. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet Jérôme als professioneller Drummer zwischen Musicalgraben, Studio, Tournee und Session-Alltag. Er gibt Einblicke in seinen musikalischen Werdegang, den Einstieg in die Musical-Szene und die Anforderungen, die moderne Musicalproduktionen an Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger stellen.
Dabei geht es um weit mehr als nur Notenlesen. Jérôme berichtet von seiner Arbeit bei Produktionen wie Hamilton, Disney's Tarzan, Aladdin, Tina, Frozen, Hercules, Tanz der Vampire und vielen weiteren Shows. Außerdem spricht er über Studioaufnahmen, Recording, Audio Engineering und die Veränderungen der Musikbranche in den vergangenen Jahren.
Ein besonderes Highlight der Folge ist seine sehr persönliche Geschichte über eine Verletzung, die ihn zeitweise daran zweifeln ließ, ob er überhaupt noch Schlagzeug spielen kann. Ein ehrliches Gespräch über Herausforderungen, Rückschläge und die Leidenschaft zur Musik.
Zum Auftakt der Folge gibt es zunächst wie immer einen persönlichen Small Talk zwischen Dirk und Timo. Diesmal geht es unter anderem um die Erkenntnis, dass selbst ein scheinbar ruhiger Sonntagmorgen plötzlich sehr aufregend werden kann.
Dirk nimmt Euch dann mit hinter die Kulissen der aktuellen Albumproduktion des Gregor Hilden Organ Trios und berichtet von den Aufnahmen im Studio, dem Recording-Prozess und den Herausforderungen einer modernen Blues-Produktion. Außerdem verrät er, welche Snare Drums, Becken und Sounds letztlich auf der neuen Platte gelandet sind, wie die Entscheidungen im Studio getroffen wurden und warum manchmal weniger Technik und mehr Gefühl die bessere Wahl sind.
Im Gearcheck nimmt Dirk diesmal eine Rarität unter die Lupe: die Dunnett Res-O-Two Felle. Die inzwischen in Deutschland kaum noch erhältlichen Felle verfolgen ein ungewöhnliches Konzept und versprechen einen deutlich kontrollierteren Sound. Wie wirken sich die Felle auf Sustain, Ansprache und Klangcharakter aus? Für welche Musikstile eignen sie sich besonders und warum haben sie bis heute einen beinahe legendären Ruf? Dirk hat die Felle aus seinem persönlichen Fundus geholt und testet sie ausführlich in der Praxis.
Außerdem gibt es neues Hörerfeedback zum Thema Internal Mics und die Empfehlung der Woche.
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